Archiv für die Kategorie ‘Planungsphase’

Yippieeeeee !!!

Donnerstag, 15. November 2007

Wir haben unsere Baugenehmigung! Mann mann, was hat das Nerven gekostet, aber was lange währt … Wenn wir jetzt nicht erst 10 Uhr morgens hätten, würde ich mir en Bier aufmachen. :-) So wird´s wohl ein Glas Sekt heute abend. Und ab nächste Woche dürften dann auf dieser Seite jede Menge Bilder zu finden sein …

Baustellenschild

Heizen mit erneuerbaren Energien

Montag, 29. Oktober 2007

Erneuerbare Energien sind eines der Themen dieser Tage. Mittlerweile hat jeder Politiker etwas dazu zu sagen, egal ob er Ahnung davon hat oder nicht, Umweltschutz ist auf einmal schick. Eines der interessanteren Projekte bei meinem ehemaligen Arbeitgeber war die Konzeption und Programmierung der Webseite des BINE Informationsdienstes. BINE ist ein Informationsdienst von FIZ Karlsruhe und kooperiert mit zahlreichen Einrichtungen und Organisationen aus Forschung, Ausbildung, Praxis, Fachmedien und Politik. BINE wird gefördert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi). Ein Blick auf die Homepage lohnt sich – nicht nur – für angehende Bauherren, gibt wirklich interessante Artikel dort zu lesen.

Wie dem auch sei, seitdem hatte ich auf jeden Fall im Hinterkopf, beim eigenen Hausbau auch die ökologische Komponente nicht zu vergessen. Und der Blick auf unsere ständig ansteigende Gasrechnung tat ein übriges – wirklich unglaublich was man in einem so kleinen Häuschen an Heizkosten zahlen muss. Und wo sich die Gaspreise hin entwickeln werden, kann man sich ja mittlerweile denken …

Nach einiger Recherche haben wir uns dann dazu entschlossen, eine Erdwärmepumpe mit Erdsonden einzuplanen. Gespräche mit Freunden und Verwandten, die auch mit Erdwärme heizen, haben uns in dieser Meinung bestärkt. Dass unsere zukünftigen Nachbarn auch eine solche Anlage im Einsatz haben, ist auch nicht unwichtig, so können wir zumindest damit rechnen, dass die eingeplanten 100m Bohrungstiefe ausreichen werden. :-) Wegen der höheren Investitionskosten gegenüber einer konventionellen Heizung mussten wir an anderer Stelle im Haus Abstriche machen. So fielen zum Beispiel das große Dachfenster und ein Erker dem Rotstift zum Opfer.

Als weitere Heizkomponente hatten die Glahn´s ja einen Kamin eingeplant, der zugleich als Raumtrenner dienen und von 2 Seiten aus eingesehen werden soll, ein sogenannter Tunnelkamin. Ehrlicherweise muss man hierzu aber sagen, dass sicherlich die Optik im Vordergrund steht, auch wenn wir den Kamin in der Übergangszeit zum Heizen einsetzen werden. Auf der Suche nach einem passenden Heizeinsatz und einem Kaminbauer haben wir spaßigerweise dieselbe Erfahrung gemacht wie Freunde von uns: nach einem eigentlich guten ersten Gespräch in einem Hennefer Kaminstudio warteten wir wie vereinbart auf das Angebot. Aber trotz x-fachem Nachfragen per Telefon und E-Mail haben wir danach nie wieder etwas von denen gehört. Sehr seltsam …

Nach einiger Recherche haben wir uns dann für einen Kamineinsatz der Firma Spartherm entschieden, das Modell Varia FDh aus der Serie Linear. Kaminbauer gibt es bei uns in der Ecke reichlich, da werden wir schon jemanden finden.

Somit sollte also mollig warmen Herbst-/Winterabenden im neuen Heim nichts entgegenstehen …

Der lange Weg zur Baugenehmigung

Samstag, 27. Oktober 2007

Nachdem also das Grobkonzept stand, mussten wir uns entscheiden, wie und mit wem wir die nächste Phase der Planung und dann auch den Bau angehen wollten. Obwohl Achim und Christiane einen tollen Job gemacht hatten, haben wir uns dann trotzdem dazu entschlossen, alles weitere in eine Hand zu geben, und zwar möglichst an einen Architekten aus der Gegend, der gleichzeitig auch Bauunternehmer ist. Es erschien uns sinnvoller, gerade in der späteren Bauphase jemanden zu haben, der vor unserer Tür wohnt und so alles etwas besser im Blick haben kann. Die Wahl fiel auf das Architekturbüro Korzonek aus Eitorf, auch dies war wieder ein Tip von Jörgen´s Vater.

Im Mai 2007 begannen wir also langsam mit der feineren Planung und Kostenkalkulation des Vorhabens. Das Ziel war es, noch Ende des Jahres mit dem Bau zu beginnen. Mitte August waren wir dann soweit, und konnten unseren Bauantrag bei der Stadt Hennef einreichen.

Tja, und dann passierte genau das wovor sich jeder Bauherr fürchtet: die deutsche Bürokratie kam ins Rollen – oder auch nicht. Die gesamten Erlebnisse der letzten 3 Monate wiederzugeben, würde den Rahmen dieser Webseite sicherlich sprengen. Der Leser kann sich jedoch sicher sein, dass der Verfasser dieser Zeilen nicht nur einmal ausgeflippt ist und sich oft gefragt hat, wie es in seiner Firma laufen würde, wenn er auch so arbeiten würde wie manche deutsche Behörde … aber lassen wir das.

Es ging aber voran – wenn auch quälend langsam – und so sitzen wir hier nun heute – am 27.10.2007 – und können endlich guter Hoffnung sein, dass spätestens in der übernächsten Woche die Baugenehmigung vorliegen wird. Aber wie der Kaiser sagt: “Schaun mer mal …”.

Das Glahn-Konzept

Samstag, 27. Oktober 2007

Im Dezember 2006 bekamen wir dann die erste Version des Konzeptes von Achim und Christiane zu sehen. Biggi war direkt Feuer und Flamme, Jörgen dagegen erst einmal etwas überfordert ob der doch sehr modernen Formgebung des Hauses. Dies legte sich dann jedoch sehr schnell, und wir wurden beide große Fans dieses Entwurfs. Grundidee von Achim und Christiane war es, ein architektonisch modernes Haus zu entwerfen, dass sich aber trotzdem in den dörflichen Charakter von Westerhausen einfügt – dies war uns nämlich sehr wichtig. Eine relativ knapp bemessene Grundfläche sollte durch verschiedene Erkerkonstruktionen vergrößert werden. Der Kick jedoch – zumindest in unseren Augen – war die Idee, im Erdgeschoss einen Tunnelkamin als Raumtrenner zwischen Wohnbereich und Ess-/Kochbereich zu verwenden, und gleichzeitig die gemütliche Wohnecke 30cm höher als den Essbereich zu legen. Das Erdgeschoss hat somit 2 “Ebenen”, und während vom Essbereich aus der Blick in den Kamin auf Augenhöhe erfolgt, würde im Wohnbereich eher ein “Lagerfeuer-Feeling” entstehen. Wow … jetzt hatten wir also endlich etwas zu diskutieren … und das taten wir.

Durch die im KG geplante Garage genügte uns der verbleibende Kellerraum nicht. Kurzerhand wurde die Terasse unterkellert. Der Gesamtgrundriss wurde etwas vergrößert und eine geplante Logia wurde zu Gunsten der Räume im OG geopfert.

Nach einem guten Gespräch mit den Beiden haben wir im Januar 2007 eine etwas modifizierte Version des Entwurfs erhalten. Diese stellt auch heute noch die Basis für unser zukünftiges Heim dar.

Das Glahn-Konzept Das Glahn-Konzept  Lageplan

4 Jahre später

Samstag, 27. Oktober 2007

Erst im November 2006 haben wir dann das Projekt “Hausbau in Westerhausen” erneut in Angriff genommen, in der Zwischenzeit wurde kräftig gespart … und die Familie vergrößert. :-) Seit Februar waren wir zu dritt, und auch Zoe war der Meinung, dass sie es auf dem Land gut aushalten könne. Also ran an die Planung!

Auf der Suche nach einem Architekten sind wir dann auf die Architekten Glahn aus Berlin gestoßen – Achim Glahn ist der Sohn eines alten Freundes meiner Eltern. Nach einem ersten Treffen waren uns Achim und seine Frau Christiane direkt sehr sympathisch, so dass wir sie mit der Erstellung einer Konzeptplanung beauftragt haben. Dabei haben wir offen gelassen, ob sie die Planung von Lothar fortführen oder eine eigene Idee entwickeln möchten.

Hier könnt ihr übrigens einen Blick auf ihre Homepage werfen: http://www.glahn-architekten.de

Die ersten Pläne …

Samstag, 27. Oktober 2007

Im November 2002 hat mein Onkel Lothar – ein angesehener Architekt aus Mainz – erste Skizzen entworfen, wie unser Traumhaus aussehen könnte. Wir waren mehr als begeistert von den Vorschlägen, es wurde aber auch klar, dass wir für eine Realisierung noch einiges würden sparen müssen …

Leider verstarb dann mein Onkel nach schwerer Krankheit, so dass wir den Entwurf nicht mehr gemeinsam ausarbeiten konnten. Die Pläne haben wir gut verwahrt, um zu einem späteren Zeitpunkt daran weiterzuarbeiten. Hier ein paar Ausschnitte der damaligen Entwürfe …

Erster Entwurf von Lothar Frontansicht Lothar´s Entwurf